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	<title>Gesellschaft &#8211; Flugphase</title>
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	<description>Die Gedanken sind frei</description>
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		<title>Atomkraftwerk Gundremmingen &#8211; Block A</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/atomkraftwerk-grundremmingen-block-a/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 07:49:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[19. November 1975, 10 Uhr 42. Im AKW Grundremmingen kommt es zu deinem Unfall bei dem zwei Menschen sterben. Bei Arbeiten an einen Nebensystem des Primärkreislaufs lösen 2 Schlosser die Halterung einer Stopfbuchse und es tritt explosionsartig ein radioaktives Dampf-Wasser-Gemisch mit einer Temperatur von 280°C aus. Das Leitungssystem war aus Zeitgründen und Kostenersparniss noch unter...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>19. November 1975, 10 Uhr 42.</strong> Im AKW Grundremmingen kommt es zu deinem Unfall bei dem zwei Menschen sterben. Bei Arbeiten an einen Nebensystem des Primärkreislaufs lösen 2 Schlosser die Halterung einer Stopfbuchse und es tritt explosionsartig ein radioaktives Dampf-Wasser-Gemisch mit einer Temperatur von 280°C aus. Das Leitungssystem war aus Zeitgründen und Kostenersparniss noch unter Druck.</p>
<p>Der jüngere der beiden, ein Meister im Alter von 34 Jahren wurde von dem Strahl direkt getroffen und ist sofort gestorben. Er konnte erst 15 Minuten nach dem Unfall von anderen Kraftwerksmitarbeitern in schweren Strahlenschutzanzügen geborgen werden.</p>
<p>Nach der Obduktion wurden die Leichen im Schwabinger Krankenhaus in Zinksärge eingelötet. Die Angehörigen durften sie nicht noch einmal sehen. Sechs Tage nach dem Unfall wurden die beiden Männer in Lauingen unter Anteilnahme von Atomkraftwerksleitung und Aufsichtsbehörde beerdigt.</p></blockquote>
<p>&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>13. Januar 1977.</strong> Bei einem Unfall wird der gesamte Reaktor des AKW Grundremmingen A zerstört. Es hatte  bei kaltem unnd feuchten Wetter ausserhalb des AKWs an zwei Hochspannungsleitungen Kurzschlüsse gegeben. Daher musste eine Schnellabschaltung eingeleitet werden. Mehrere Anlagenteile funktionierten nicht richtig. Durch die Fehlsteuerung wurde zuviel Wasser in den Reaktor gepresst. Durch Überdruckventile ergossen sich dann 200.000 Liter und radioaktives Wasser mit einer Temperatur von 80°C in das Reaktorgebäude. Dort staute es sich bereits 10 Minuten  etwa drei bis vier Meter hoch auf.</p></blockquote>
<p>&#8230;</p>
<blockquote><p>In den ersten Meldungen der Behörden war noch von einer &#8222;starken Kontamination&#8220; bei dem Unfall die Rede. Später wurde daraus &#8222;radiologisch bedeutungslos&#8220;. Die Unterlagen zu den entnommenen Organteilen bekamen den Stempel &#8222;vertraulich&#8220;. Bis 1976 lagerten die Leichenteile bei der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung in Neuherberg. Später wurden sie als &#8222;klinische Abfälle&#8220; deklariert und im Kernforschungszentrum Karlsruhe verbrannt. Die Asche kam in 200-Liter-Fässern in das Salzbergwerk ASSE.</p></blockquote>
<p>via <a href="http://nix.over-blog.de/article-36233703.html">Atomkraftwerk Grundremmingen &#8211; Blog von Nix</a>.</p>
<p>Anm.: Es ist <strong>Gund</strong>remmingen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Springer will &#8222;Bezahlcontent&#8220; pushen</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/springer-will-bezahlcontent-pushen/</link>
					<comments>https://blog.reauktion.de/springer-will-bezahlcontent-pushen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 19:46:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Punkt, der in der Diskussion Blogs vs. &#8222;Qualitätsjournalismus&#8220; gerne angeführt wird, ist, dass Blogs ja nur abschreiben. Sollte tatsächlich die  Online-Presse nahezu komplett mit Micropayments vernagelt werden, denke ich, dass der &#8222;Hobbyjournalismus&#8220; erwachsen wird und die Leute selbst recherchieren. Als wichtigste medienpolitische Initiative seit Jahrzehnten hat der Chef der WAZ-Gruppe den Plan des Springer-Verlags...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Punkt, der in der Diskussion Blogs vs. &#8222;<a href="http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/1211a-infogesellschaft_01.gif">Qualitätsjournalismus</a>&#8220; gerne angeführt wird, ist, dass Blogs ja nur abschreiben.</p>
<p>Sollte tatsächlich die  Online-Presse nahezu komplett mit Micropayments vernagelt werden, denke ich, dass der &#8222;Hobbyjournalismus&#8220; erwachsen wird und die Leute selbst recherchieren.</p>
<blockquote><p>Als wichtigste medienpolitische Initiative seit Jahrzehnten hat der Chef der WAZ-Gruppe den Plan des Springer-Verlags bezeichnet, Onlineinhalte schrittweise kostenpflichtig zu machen.</p></blockquote>
<p>via <a href="http://www.golem.de/0908/68916.html">WAZ begrüßt Springer-Vorstoß für Bezahlcontent &#8211; Golem.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Lügen-Limbo der Ursula von der Leyen  [Indiskretion Ehrensache]</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/der-lugen-limbo-der-ursula-von-der-leyen-indiskretion-ehrensache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 20:31:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Dinge, die sind nur schwer zu fassen. Zum Beispiel das Verhalten von Familienministerin Ursula von der Leyen. Es ist eine Art und Weise, die eine demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen sollte. Sicher, es gab schon immer Politiker, die gelogen haben. Aber gab es schon mal jemanden, für den die Unwahrheit derart zum Alltagsinstrument geworden...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es gibt Dinge, die sind nur schwer zu fassen. Zum Beispiel das Verhalten von Familienministerin Ursula von der Leyen. Es ist eine Art und Weise, die eine demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen sollte. Sicher, es gab schon immer Politiker, die gelogen haben. Aber gab es schon mal jemanden, für den die Unwahrheit derart zum Alltagsinstrument geworden ist?</p></blockquote>
<p>via <a href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2161">Der Lügen-Limbo der Ursula von der Leyen  [Indiskretion Ehrensache]</a>.</p>
<p>Das Handelsblatt mit DEUTLICHEN Worten. Schön!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TP: Wachsender Widerstand gegen die GEMA</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/tp-wachsender-widerstand-gegen-die-gema/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 14:04:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die intransparenten Gebührenerhebungs- und Verteilungspraktiken der Rechteverwertungsgesellschaft GEMA gefährden nach Ansicht der Kritiker die kulturelle Vielfalt im Lande. Die GEMA-Richtlinien führen bereits heute oft dazu, dass viele Kleinveranstalter, die Konzerte mit Nachwuchstalenten anbieten, mehr Geld an die GEMA abführen, als sie bei diesen Veranstaltungen einnehmen. Von den GEMA-Abgaben der Kleinen profitieren derweil vor allem Rechteverwalter...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;">Die intransparenten Gebührenerhebungs- und Verteilungspraktiken der Rechteverwertungsgesellschaft GEMA gefährden nach Ansicht der Kritiker die kulturelle Vielfalt im Lande. Die GEMA-Richtlinien führen bereits heute oft dazu, dass viele Kleinveranstalter, die Konzerte mit Nachwuchstalenten anbieten, mehr Geld an die GEMA abführen, als sie bei diesen Veranstaltungen einnehmen. Von den GEMA-Abgaben der Kleinen profitieren derweil vor allem Rechteverwalter und Musiker, die dank ihrer hervorragenden Verkaufszahlen auf diese Quersubventionierung gar nicht angewiesen wären.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Dies hat zur Folge, dass das kulturelle Angebot ohne Not verödet, obgleich die Kultur in den Sonntagsreden der Politik doch ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft ist. Die GEMA reagiert auf dieses Problem auf ihre ganz eigene Art und Weise &#8211; sie erhöht die Abgaben für Konzertveranstalter, so dass diese sich, nach Angaben der Veranstalter, um bis zu 600% erhöhen wird. Um die Geschäftspraktiken der GEMA im Sinne der Allgemeinheit zu reformieren, hat sich nun die Wirtin und Konzertveranstalterin <a href="http://www.kult-werk.de/">Monika Bestle</a> mit einer <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517">öffentlichen Petition</a> an den deutschen Bundestag gewendet.</p>
<p>via <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30586/1.html">TP: Wachsender Widerstand gegen die GEMA</a>.</p>
<p>600%? Mein lieber Scholli!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PWC: Karstadt tot!</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/pwc-karstadt-tot/</link>
					<comments>https://blog.reauktion.de/pwc-karstadt-tot/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 11:46:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie die Zeitung Handelsblatt schreibt, bescheinigen die Wirtschaftsprüfer von Privewaterhouse-Coopers dem Unternehmen Arcandor nur noch eine sehr geringe Überlebensfähigkeit und bewerten es mit einer Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit von satten 20 Prozent. via Arcandor schlimmer in der Krise als angenommen &#8211; Arcandor, Wirtschaftsprüfer, Konzern, Steuerzahler, Karstadt, Euro &#8211; Vip-Chicks. Arcandor (vorher Karstadt) war schon einmal in der Krise....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wie die Zeitung Handelsblatt schreibt, bescheinigen die Wirtschaftsprüfer von Privewaterhouse-Coopers dem Unternehmen Arcandor nur noch eine sehr geringe Überlebensfähigkeit und bewerten es mit einer Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit von satten 20 Prozent.</p></blockquote>
<p>via <a href="http://www.vip-chicks.de/arcandor-schlimmer-in-der-krise-als-angenommen.html">Arcandor schlimmer in der Krise als angenommen &#8211; Arcandor, Wirtschaftsprüfer, Konzern, Steuerzahler, Karstadt, Euro &#8211; Vip-Chicks</a>.</p>
<p>Arcandor (vorher Karstadt) war schon einmal in der Krise. Der damalige &#8222;Retter&#8220; hat den Konzern gekauft, die Immobilien in eine neue Gesellschaft ausgegliedert und mit überteuerten Mieten das Eigenkapital abgezogen. Arcandor zu retten würde die falschen Signale senden &#8211; da könnten wir die Steuern auch direkt an Hedgefonds überweisen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Pragmatisch</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/pragmatisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2009 18:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Peking &#8211; Stundenlang stand der lebensmüde Chen Fuchao auf der Brücke in der Stadt Guangzhou. Er wollte sich wegen Schulden in Höhe von zwei Millionen Yuan (210.000 Euro) umbringen, berichtet die Zeitung &#8222;China Daily&#8220;. Doch sein zögerlicher Selbstmordversuch wurde abrupt beendet: Der Passant Lai Jiansheng stieß ihn von der Brücke. Spiegel OnlineDas nenne ich mal...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Peking &#8211; Stundenlang stand der lebensmüde Chen Fuchao auf der Brücke in der Stadt Guangzhou. Er wollte sich wegen Schulden in Höhe von zwei Millionen Yuan (210.000 Euro) umbringen, berichtet die Zeitung &#8222;China Daily&#8220;. Doch sein zögerlicher Selbstmordversuch wurde abrupt beendet: Der Passant Lai Jiansheng stieß ihn von der Brücke.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,626478,00.html">Spiegel Online</a><br >Das nenne ich mal pragmatisches Handeln.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1. Mai, Fußball, Dorffeste</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/1-mai-fussball-dorffeste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 14:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[In Deutschland hat sich eine &#8222;Fightclub&#8220;-Kultur gebildet. An gesellschaftlich schon länger bekannten Gelegenheiten ziehen sie los. Sie, das sind frustrierte. Entweder, weil das Bier vom Hartz IV doch nicht alle Sorgen ersäuft, weil die Heimmannschaft verloren hat, oder weil sie in ihrem Beruf als Berater, Rechtsanwalt oder Gruppenleiter in der Bank nicht ausgelastet sind. Alles,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland hat sich eine &#8222;Fightclub&#8220;-Kultur gebildet. An gesellschaftlich schon länger bekannten Gelegenheiten ziehen sie los. Sie, das sind frustrierte. Entweder, weil das Bier vom Hartz IV doch nicht alle Sorgen ersäuft, weil die Heimmannschaft verloren hat, oder weil sie in ihrem Beruf als Berater, Rechtsanwalt oder Gruppenleiter in der Bank nicht ausgelastet sind. </p>
<p>Alles, was man braucht, sind ein paar Klamotten, die einem auf den zu erwartenden Pressebildern nicht identifizierbar machen (man denke sich das Getuschel auf dem Rang, wenn sich herausstellt, dass die hochbezahlte externe Ressource sich gar nicht beim Anbau die Steine auf den Fuß fallen lassen hat, sondern dass der schnieke Berater mit dem Feilchen in Wahrheit beim &#8222;Bullenklatschen&#8220; war). </p>
<p>Und so bildet sich langsam eine seltsame Koalition aus Politik, Presse, Polizei und Hobbyprüglern. </p>
<p>Die Presse kann vor Veranstaltungen schreiben &#8222;Ausschreitungen befürchtet&#8220;. Hans Meyer und Anne Müller regen sich auf. Die Presse kann während der Veranstaltungen Bilder von Prügeleien zeigen. Hans Meyer und Anne Müller finden das schrecklich, geben Presse und Prüglern aber die Aufmerksamkeit, die sie so dringend brauchen. Nach der Veranstaltung kann die Presse entrüstet die &#8222;Schicksale&#8220; vermarkten. Hans Meyer und Anne Müller denken sich &#8222;da muss es doch ein Gesetz gegen geben!&#8220;. Gibt&#8217;s schon, aber ein, zwei mehr können ja nicht schaden. </p>
<p>Die Politik kann vor Veranstaltungen Verbote von Demonstrationen etc. fordern. Hilft zwar am Problem nichts (dann haut man sich entweder woanders oder (sic!) illegal ein auf&#8217;s Maul), aber die Politik steht da als hätte sie was getan. Am Tag der Veranstaltungen kann man dann alles wahlweise &#8222;den Linken&#8220; oder &#8222;den Rechten&#8220; in die Schuhe schieben. Weil selbst Anne Müller und Hans Meyer merken, dass die Prügeltouristen nicht so homogen und über einen Kamm zu scheren sind, wird &#8222;die Linken&#8220; und &#8222;die Rechten&#8220; in letzter Zeit durch &#8222;der autonome schwarze Block&#8220; (in Bezug auf Demonstrationen) ersetzt. Hat den Vorteil, dass man das verfassungsrechtlich geschützte Versammlungsrecht mit dieser Argumentation einschränkt (was zwar das Bundesverfassungsgericht anders sieht, aber die Verfassungsklagen sind regelmäßig erst nach der Demonstration entschieden, Repressalien gegen Grundrechtsverletzer gibt es in Deutschland nicht). So lässt sich jede unerwünschte Demonstration im Vorfeld diskreditieren. Ingesamt kann man dann ganz viele Dateien einrichten, wie die &#8222;Sporttäterdatei&#8220;, die &#8222;Linkendatei&#8220;, die &#8222;Rechtendatei&#8220;. Der Schritt bis zur &#8222;Bürderdatei&#8220; ist nicht mehr weit und wird aus meiner Sicht innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre gemacht. </p>
<p>Bei der Polizei arbeiten zuweilen doch einige, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Neben denjenigen (die mir wirklich Leid tun) die einen anständigen Job machen, haben sich auch dort Prügeltouristen eingeschlichen. Sie wissen schon, jene, die einem in der U-Bahn ohne Grund nach dem Ausweis Fragen, und bei Nachfrage, warum das vonnöten sei schon anfangen, die eigene Autorität heraushängen zu lassen. Letztere sind bei der freiwilligen Bereitschaft überrepräsentiert, wenn es mal wieder einen &#8222;Event&#8220; gibt.</p>
<p>Den Nutzen der Prügeltouristen, Hans Meyer und Anne Müller muss ich nicht mehr gesondert darstellen. </p>
<p>Daraus folgt: Hauen sich die Intellektuellen + Idioten gegenseitig, haben fast alle zu gewinnen!</p>
<p>Außer ich, der sich den Trümmerhaufen &#8222;deutsche Demokratie&#8220; immer besorgter anschaut und frustriert wird. Ich schätze aber, ich werde eher gehen als zum Prügeltouristen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt geht&#8217;s los</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/jetzt-gehts-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 08:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich schon mehrfach auf die Sinnlosigkeit, ja sogar Gefährlichkeit der sog. &#8222;Kinderpornosperren&#8220; hingewiesen habe (und mich damit in guter Gesellschaft, wie dem CCC oder der Gesellschaft für Informatik befinde), ist ein Tag nach dem Beschluß des ersten Zensurgesetzes auch schon von politischer Seite geäußert worden, dass man weitere unliebsame Angebote gesperrt sehen will: Heinrich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich schon mehrfach auf die Sinnlosigkeit, ja sogar Gefährlichkeit der sog. &#8222;Kinderpornosperren&#8220; hingewiesen habe (und mich damit in guter Gesellschaft, wie dem CCC oder der Gesellschaft für Informatik befinde), ist ein Tag nach dem Beschluß des ersten Zensurgesetzes auch schon von politischer Seite geäußert worden, dass man weitere unliebsame Angebote gesperrt sehen will:</p>
<blockquote><p>Heinrich Sievers, Leiter des Referats Glücksspiel im <a href="http://www.hmdi.hessen.de/">Hessischen Innenministerium</a>, kritisierte die Internet-Provider scharf, die allein Access-Blockaden gegen Kinderpornografie einrichten wollen. Für Sievers kommt das Internet damit einem &#8222;rechtsfreien Raum&#8220; gleich. Um mögliche grundrechtliche Bedenken auszuräumen, empfiehlt Sievers den Providern, ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen so anzupassen, dass sie ungesetzliches Verhalten unterbinden können.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Medienrechtsforum-Forderungen-nach-Ausweitung-von-Internetsperren--/meldung/136764">heise newsticker</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kinderarmut: Statistikmanipulation nach Hartz IV-Vorbild</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/kinderarmut-statistikmanipulation-nach-hartz-iv-vorbild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 10:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[TP: Warum die Kinderarmut in Deutschland bald überwunden ist Bitte kein Abitur! Dass es sich bei vielen Maßnahmen, die von der Bundesregierung und vom Bundesfamilienministerium als entscheidende Fortschritte und Meilensteine auf dem Weg zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft angepriesen werden, um kosmetische Korrekturen, mehr oder wenige geschickte Neudefinitionen und keineswegs um nachhaltige Verbesserungen handelt, zeigt eine...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29499/1.html">TP: Warum die Kinderarmut in Deutschland bald überwunden ist</a></p>
<blockquote><p>
Bitte kein Abitur!</p>
<p>Dass es sich bei vielen Maßnahmen, die von der Bundesregierung und vom Bundesfamilienministerium als entscheidende Fortschritte und Meilensteine auf dem Weg zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft angepriesen werden, um kosmetische Korrekturen, mehr oder wenige geschickte Neudefinitionen und keineswegs um nachhaltige Verbesserungen handelt, zeigt eine Detailregelung des neuen Familienleistungsgesetzes, das kurz vor Weihnachten verabschiedet wurde. Demnach sollen am 1. August jeden Jahres Eltern im Hartz IV-Bezug einen Betrag von 100 Euro pro Kind und Schuljahr ausgezahlt bekommen.</p>
<p>Dieses sogenannte &#8222;Schulbedarfspaket&#8220; wird allerdings nur für die Klassen 1-10 gewährt und damit ganz offenbar das Gegenteil jener Bildungsgerechtigkeit angestrebt, die sich die Bundesregierung fortwährend auf die Fahnen schreibt.</p></blockquote>
<p>Der Bericht legt detailliert dar, wie die Bundesregierung plant, das Problem der Kinderarmut anzugehen: nämlich hauptsächlich durch neue Definitionen im Bereich der Kinderarmut und der Sozialstatistiken. Jetzt, wo die Milliarden mit der Gießganne bei Banken und Wirtschaft verteilt werden, sind die paar Millionen für Kinder halt nicht mehr übrig.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Achtung, wandelnde Chemiewaffen</title>
		<link>https://blog.reauktion.de/achtung-wandelnde-chemiewaffen/</link>
					<comments>https://blog.reauktion.de/achtung-wandelnde-chemiewaffen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fritsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 15:36:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Mediziner warnen vor miefender Raucher-Kleidung Well, dann stelle ich mich schonmal darauf ein, dass ich Besuch von einer Armee auf der Suche nach Massenvernichtungswaffen bekomme, solange ich 1.) noch nicht aufgehört und 2.) nicht meine Kleidung verbrannt habe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Gefährliche Rückstände: Mediziner warnen vor miefender Raucher-Kleidung" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,599431,00.html">Mediziner warnen vor miefender Raucher-Kleidung</a></p>
<p>Well, dann stelle ich mich schonmal darauf ein, dass ich Besuch von einer Armee auf der Suche nach Massenvernichtungswaffen bekomme, solange ich 1.) noch nicht aufgehört und 2.) nicht meine Kleidung verbrannt habe.</p>
]]></content:encoded>
					
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