Zeit Online entdeckt Indect

Indect – ein Paket von Forschungsförderungen der EU um Geräte und Software zu entwickeln, die Einzelpersonen auf Schritt und tritt verfolgen, in dem sie öffentliche Informationen, Überwachungskameras, Vorratsdatenspeicherung und soziale Netzwerke verknüpfen.

Es geht nicht in erster Linie darum, Informationen aus dem Netz zu filtern. Vor allem sollen diese mit anderen Datenbanken verknüpft werden. Beispielsweise mit Bildern von Videoüberwachungskameras oder mit Daten von Mobiltelefonen. Das Ziel, so scheint es: In irgendeiner Weise auffällig gewordene Menschen in der Realität schnell entdecken und langfristig verfolgen zu können.

via Zeit Online.

Jetzt aber weg von den Buletten!

Magdalene H. war 34 Jahre für ihren Arbeitgeber tätig, jetzt soll sie ihren Job verlieren. Der Grund ist eine Frikadelle, die sich die Sekretärin vom Chef-Bufett genommen hatte. Ihr Vorgesetzter sieht das Vertrauensverhältnis gestört, der Fall kommt vor das Arbeitsgericht.

via Nach 34 Jahren im Job: Sekretärin aß Frikadelle des Chefs – gefeuert – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft.

Die Team-Seite im Internet zeigt, dass der Chef schon eine gutaussehende Neue gefunden hat. Man überlege sich, ob das mit dem Vertrauensverhältnis wirklich stimmen mag…

Wir sind online. Wir sind „beleidigte Leberwürste“.

Wir sind online. Wir sind Opposition.

via Risiko SchwarzGelb | Wir sind online. Wir sind Opposition.

Sagen sie als wenn es die letzten 11 Jahre Regierung unter sozialdemokratischer Beteiligung nicht gegeben hätte. Und weil man über sowas nicht sprechen möchte (weil man sich dann ja mal tatsächlich mit dem eigenen Desaster auseinandersetzen müsste), muss dann schon die Ära Kohl hinhalten, um sich über die Wählerentscheidung vom 27.09. 2009 zu beschweren.

Da wirkt der Artikel „Der ewige Koch“ schon ein wenig ironisch, hat sich doch die SPD-Spitze gerade für ein „vielleicht ein wenig feste weiter so!“ mit Nahles als Quoten-Linke und Gabriel als Garant für das System Schröder entschieden. Da packt der Sozialdemokrat die Rassistenkeule aus (auch ich kann Koch nicht leiden, aber immerhin könnte er mit Westerwelle Tipps über Hautpflegeprodukte austauschen) und erwähnt es nicht, das er selbst die doppelte Staatsbürgerschaft nicht geschultert hat und Deutschland immernoch krampfhaft am Abstammungsprinzip festhält.

Ach, und über 2% + 0% = 3% will ich gar nicht erst anfangen.

Enigmail: default encrypted?

I was searching for the settings to deactivate automatic encryption of all mails in Enigmail. I can’t find it – am I blind? Well, since (it’s a pity, I know) 98% of my contacts are not using gnupg, I stop using it too. :-?

Till Kreutzers Meinung zum Leistungsschutzrecht

 

Der Hamburger Jurist Till Kreutzer wirft Zeitungs- und Zeitschriftenverlegern vor, sich mit ihrer Forderung nach einem gesonderten Leistungsschutzrecht fürs Internet den „Mangel an Phantasie“ bei der Vermarktung digitaler Inhalte durch den Gesetzgeber kompensieren lassen zu wollen. Das angestrebte Recht würde ihnen den Erhalt ihrer Marktposition und des traditionellen Geschäftsmodells garantieren und neue Einnahmequellen verschaffen, schreibt der Rechtsanwalt

via heise online – 01.10.09 – Experte kritisiert Forderungen nach Leistungsschutzrecht für Verlage.

Übrigens hat auch heise die „Hamburger Erklärung“ mitgezeichnet. Da die neue Regierung dem Vernehmen nach der Idee des Leistungsschutzrechts offen gegenüber steht, wird das wohl kommen. Nun, und wenn ich nicht mehr schamlos zitieren darf, dann werde ich natürlich nur noch Katzenfotos „bloggen“.