Zu hoch gepokert?

Die Luft für Otto Schily wird dünner: Nach FDP und Linkspartei wollen auch die Grünen einen Untersuchungsausschuss in der Affäre „Cicero“. Gemeinsam verfügen die drei Parteien über die notwendigen Mandate im neuen Bundestag.

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Das ist eigentlich nach den merkwürdigen Äußerungen des Herrn Schily auch mal Zeit.

Folterveto

Der US-Senat hat für den Umgang mit ausländischen Gefangenen strikte Vorschriften erlassen. Mit überwältigender Mehrheit stärkte das Gremium die Rechte der in Abu Ghureib oder Guantanamo Inhaftierten. Präsident Bush droht damit, die Richtlinie mit seinem Veto zu umgehen.

Spiegel Online
Argument: das Gesetz wäre doppelt. Mein Einwand: offensichtlich haben schon vorhandene Gesetze nicht gewirkt.

Kinofilme lassen Hormone Achterbahn fahren

Kinofilme gehen nicht nur zu Herzen, sondern verändern auch den Hormonspiegel: Während bei romantischen Filmen die Menge des weiblichen Geschlechtshormons Progesteron ansteigt, treiben Actionfilme eher den Testosteronspiegel in die Höhe. Das hat ein amerikanisches Forscherteam um Oliver Schultheiss von der Universität von Michigan entdeckt.

bild der wissenschaft
Nicht mehr ganz taufrisch, erklärt jedoch Einiges!

Pisa in Aktion

Eine Anekdote: das Auswahlverfahren der Fachhochschule, bei der ich studierte (FH Nordakademie), ist wie folgt organisiert: Unternehmen „buchen“ Studienplätze und entscheiden dann über die Vergabe selbst, meist durch ein Assessment Center.

Dieses Jahr gibt es nur zwei Klassen mit Wirtschaftsinformatikern à 25 Studenten (üblich sind drei Klassen à 30 Studenten). Warum? Nun, zum Beispiel hat ein Unternehmen fünf Plätze gebucht, 1.200 Bewerbungen erhalten, 100 Bewerber eingeladen und am Ende einen Platz vergeben. Warum? Die Bewerber waren schlicht ungeeignet – ein Prozent der Eingeladenen bekamen ein Angebot… Und das innerhalb von fünf bis sechs Jahren (solange war meine Auswahl her – und damals gab’s keine solchen Schwierigkeiten). Woran liegt das? Generation Nintendo?

Wie ich blogge?!


Wie ich blogge?!


Nun, „bloggen“ hat sich dann doch durgesetzt, obwohl „Blog“ mich eher an das Geräusch erinnert, wenn man mit der Stirn an einen zu tief hängenden Holzbalken gerät. Ich bin mal gespannt, was diese Fragen denn nun für eine Folgerung nach sich ziehen, oder ob man nur die Entwicklung des Trends dokumentieren will.

Du bist Deutschland

Du bist Deutschland – die Kampagne, die Mut machen soll… leider sehen das ein paar Leute anders bzw. hinterfragen die ehrbaren Motive dieses Medienwerbemonsters und beginnen, das zu hinterfragen bzw. zu parodieren. Mittlerweile existiert bei flickr.com ein Album dieser „Gegenkampagne“. Und was sagen die Medien dazu? Blogger seihen immer destruktiv. Kritik und Parodie sieht man also als destruktiv an. Das kommt aus der Feder derer, die auch das Wort „Gutmensch“ für den Kritiker ihrer Thesen erfunden haben, so scheint’s.

Was tun?

Es ist auch eine Krux: was machen am Wochenende, wenn die Kumpanen allesamt verplant sind (zumeist unterwegs mit den entsprechenden Freundinnen – man benimmt sich manchmal wie verheiratet)? Ich geb’s zu: alleine auf der Piste zu sein gefällt dem feinen Herrn Fritsche nicht wirklich. Ich mein, wenn man sich in die Menge wirft und tanzt, tanzt man ja nun nicht gerne alleine, oder? Was soll’s – dann müssen jetzt auch die eher absagenden Kandidaten aktiviert werden :)