Eee Pc: Der Trollmagnet

Wo immer ich in allgemeinen IT-Foren zu erkennen gebe, dass ich mir dieses kleine Gerät geleistet habe, kommt jemand dazu, der behauptet, dass man für 100+x € doch ein vollwertiges Notebook bekäme.

Jungs, Trolle, Leute, I’ve been there, done that. Erste Erfahrung: Barebone im Studium. Die Treiber des Geräts waren schon beim Verkauf des Geräts veraltet, die Schaniere haben nach drei Wochen geknarzt, nach fünf Wochen fiel auf, dass das Gerät heißer wird als es dem Gehäuse zuträglich ist.

Nächster Ansatz: Thinkpad, IBM, X31. Von den Kennzahlen eigentlich ähnlich wie ein Eee Pc, nur dass dann der IBM-Service dabei war – d, h. neue Treiber in zwei-Monats-Rhythmus. Aber dafür musste ich ca. das fünfache vom Eee Pc bezahlen. Dockingstation mit Zweitakku und DVD-LW habe ich zwar gekauft, aber nie wirklich benutzt.

Sollte das am Ende Neid sein? Das Modell kann alles, was ich von einem mobilen Gerät erwarte. Weil surfen, Videos abspielen, und Officen kann es einfach – ohne Modifikation. Und wenn ich in zwei Jahren Updates brauchen sollte… werde ich halt auf die Community zurückgreifen.

Ich kann Asus zu diesem Schritt nur gratulieren.

Eee Pc: eine Analyse

Der Eee Pc ist ausverkauft. Meine Meinung: Asus hat bei weitem die Zahl der „Tekkies“ in Deutschland unterschätzt. Für mich ist das Gerät „Gold wert“, weil es eigentlich 90% der Funktionen, die ich von meinem Desktop erwarte, unterstützt. Meine tägliche (private) Arbeit benötigt einen Browser, einen E-Mailclient und einen Instant-Messenger, alles hat der Eee Pc an Board. Die restliche Zeit, die ich mit meinem Silizium verbringe… dreht sich nur um’s Silizium. Antivirus-Tools installieren, Spiele installieren, Spiele Zusatz-Programme installieren… Amtsbriefe schreibe ich mittlerweile wieder per Hand, weil das immernoch gültig ist und besser ausschaut als die 08/15-Word-Vorlage.

Meinem Großvater habe ich (etwas unvorbereitet) ein Linux hingestellt. Warum? Weil seine täglichen Bedarfe folgendes sind: E-Mail checken, Text schreiben, Drucken, fertig. Das geht mit (k)ubuntu nahezu problemlos. Klar, warum Linux installieren, wenn XP vorinstalliert ist!? Aber ist erst einmal die Lizenz weg…

Handwerkszeug verpönt

Programmieren zu lernen ist in diesem Land verpönt. Sicherlich gibt es viele Menschen, die Programmieren gelernt haben – aber, dass haben sie sich dann meist selbst, entgegen der Lehre beigebracht. Warum? Programmiert wird halt in Indien, hier werden die Konzepte geschrieben. Und so wachsen Generationen von Menschen auf, die „Programmieren“ für eine unterprivilegierte Tätigkeit halten. Nicht nur Studenten der Informatik, Wirtschaftsinformatik, sondern auch Fachinformatiker, Informatikkaufleute sind sich „zu fein“, sich mit grundlegenden Konzepten der ingenieursmäßigen Erstellung von Software zu beschäftigen (praktisch, nicht theoretisch).

Die Schnittstelle arbeitet aber nur solange, wie man sich auch in die Umsetzung hineinversetzen kann. Wenn man Prozesse mit Informationssystemen abbilden will, ist oftmals ein Systemprototyp vonnnöten (der Prototyp ist sogar oftmals so gut, dass er sich zu Applikation entwickelt), und dieser Prototyp kann nicht in im Out-Sourcing-Verfahren entstehen. Fachlichkeit braucht keine Technizität, aber die technische Abbildung der Fachlichkeit braucht sie. Zu glauben, dass methodische, auswendig gelernte Praktiken die Heilung allen Übels sind, und „Programmierer“ nur kaffeetrinkende Nerds seien, ist weltfremd. Man läuft ganz passabel auf dieser Schiene, aber am Ende ist an in dieser Position weder Fisch noch Fleisch. Gebt euch einen Ruck – Lernt Programmieren und „Prozessdokumentierer“ zu verstehen!

Handwerkszeug verpönt

Programmieren zu lernen ist in diesem Land verpönt. Sicherlich gibt es viele Menschen, die Programmieren gelernt haben – aber, dass haben sie sich dann meist selbst, entgegen der Lehre beigebracht. Warum? Programmiert wird halt in Indien, hier werden die Konzepte geschrieben. Und so wachsen Generationen von Menschen auf, die „Programmieren“ für eine unterprivilegierte Tätigkeit halten. Nicht nur Studenten der Informatik, Wirtschaftsinformatik, sondern auch Fachinformatiker, Informatikkaufleute sind sich „zu fein“, sich mit grundlegenden Konzepten der ingenieursmäßigen Erstellung von Software zu beschäftigen (praktisch, nicht theoretisch).

Die Schnittstelle arbeitet aber nur solange, wie man sich auch in die Umsetzung hineinversetzen kann. Wenn man Prozesse mit Informationssystemen abbilden will, ist oftmals ein Systemprototyp vonnnöten (der Prototyp ist sogar oftmals so gut, dass er sich zu Applikation entwickelt), und dieser Prototyp kann nicht in im Out-Sourcing-Verfahren entstehen. Fachlichkeit braucht keine Technizität, aber die technische Abbildung der Fachlichkeit braucht sie. Zu glauben, dass methodische, auswendig gelernte Praktiken die Heilung allen Übels sind, und „Programmierer“ nur kaffeetrinkende Nerds seien, ist weltfremd. Man läuft ganz passabel auf dieser Schiene, aber am Ende ist an in dieser Position weder Fisch noch Fleisch. Gebt euch einen Ruck – Lernt Programmieren und „Prozessdokumentierer“ zu verstehen!

Five whys

After some internal discussion we all agreed that rather than imposing a statistically meaningless measurement and hoping that the mere measurement of something meaningless would cause it to get better, what we really needed was a process of continuous improvement. Instead of setting up a SLA for our customers, we set up a blog where we would document every outage in real time, provide complete post-mortems, ask the five whys, get to the root cause, and tell our customers what we’re doing to prevent that problem in the future.

Quelle: Joel on Software
Ich würde mir wünschen, dass solcherlei agile Techniken und flexible Problemlösungsansätze ein größeres Publikum bzw. Anwender finden würden. Es zeugt von Mut, „die eigenen Fehler“ so ausführend zu dokumentieren, anstatt zu verschleiern und zu kaschieren.

Eee Pc: GPRS via bluetooth

Hier ist beschrieben, wie man den Eee Pc via Bluetooth ins Internet bringt. Ich musste nur die Zeile mit der APN löschen (ist in meinem Telefon schon voreingestellt) und den Einwahlstring auf ATD*99***2# setzen (damit wird das zweite im Telefon gespeicherte Datenprofil genutzt, wer das erste haben will statt der 2 einfach eine 1 einsetzen).

Schizophrenie

Schäuble bekräftigte seine Meinung, dass das BKA dringend die heimliche Online-Durchsuchung brauche. „Es ist doch schizophren, dass dieselben Menschen, die bedenkenlos ihre Daten ins Internet stellen, sofort die Stasi kommen sehen, wenn wir moderne Ermittlungsmethoden brauchen.

heise newsticker
Ich denke, dass ich nicht schizophren. Oder würde es Herr Dr. Schäuble etwa schizophren finden, wenn jemand einen Unterschied zwischen einem Suizid-Versuch macht, und jemanden, der ihm gewaltsam mit einem Messer das Leben nehmen will? Denk‘ mal drüber nach!

Wahlcomputer-Unregelmäßigkeiten

Hey Obertshausen, | NIGHTLINE:

ich höre ständig von Behördenleuten, dass wer nichts zu verbergen hat, auch nichts befürchten muss. Was habt ihr also zu verbergen? Soll in Obertshausen, „der liebevollen Kleinstadt“, etwa die Wahl manipuliert werden?

Weiteres bei heise-online:

In Obertshausen seien Bürger vor dem Wahllokal, in dem sie den Aufbau der Wahlcomputer beobachten wollten, abgefangen worden. Ihnen sei das Betreten des Wahllokals verweigert, ihre Personalien festgestellt und ihnen eine Anzeige wegen Störung der Wahl angekündigt worden.

In Langen habe der Wahlleiter per Rundschreiben alle Wahlvorstände vor dem CCC gewarnt und die Benutzung von Fotoapparaten, Telefonen und Computern im Wahllokal untersagt. In einem anderen Wahllokal sei bei Eröffnung der Wahl festgestellt worden, dass der Computer defekt sei. Die Beschaffung eines Ersatzgeräts habe etwa eine Stunde gedauert. In einem weiteren Wahllokal habe sich herausgestellt, dass der Wahlcomputer über Nacht bei einem Parteifunktionär aufbewahrt worden sei. Weiter berichtet Rieger, die Wahlvorstände und -helfer seien mitunter mit der Inbetriebnahme der Computer übererfordert gewesen. „Die vorgeschriebenen Prozeduren zur Siegelpruefung etc. wurden oft erst nach Hinweis der Wahlbeobachter durchgeführt.“

Wahlcomputer-Unregelmäßigkeiten

Hey Obertshausen, | NIGHTLINE:

ich höre ständig von Behördenleuten, dass wer nichts zu verbergen hat, auch nichts befürchten muss. Was habt ihr also zu verbergen? Soll in Obertshausen, „der liebevollen Kleinstadt“, etwa die Wahl manipuliert werden?

Weiteres bei heise-online:

In Obertshausen seien Bürger vor dem Wahllokal, in dem sie den Aufbau der Wahlcomputer beobachten wollten, abgefangen worden. Ihnen sei das Betreten des Wahllokals verweigert, ihre Personalien festgestellt und ihnen eine Anzeige wegen Störung der Wahl angekündigt worden.

In Langen habe der Wahlleiter per Rundschreiben alle Wahlvorstände vor dem CCC gewarnt und die Benutzung von Fotoapparaten, Telefonen und Computern im Wahllokal untersagt. In einem anderen Wahllokal sei bei Eröffnung der Wahl festgestellt worden, dass der Computer defekt sei. Die Beschaffung eines Ersatzgeräts habe etwa eine Stunde gedauert. In einem weiteren Wahllokal habe sich herausgestellt, dass der Wahlcomputer über Nacht bei einem Parteifunktionär aufbewahrt worden sei. Weiter berichtet Rieger, die Wahlvorstände und -helfer seien mitunter mit der Inbetriebnahme der Computer übererfordert gewesen. „Die vorgeschriebenen Prozeduren zur Siegelpruefung etc. wurden oft erst nach Hinweis der Wahlbeobachter durchgeführt.“

Himmel hilf

Von den 500 Ermittlungsverfahren in Köln wurden jetzt alle 500 eingestellt, da es sich bei den Bildern nicht um Kinderpornographie handelte, sondern um Posingfotos etc.

Quelle: telepolis

In den Medien damals groß ausgeschlachtet, gedenken wir nun 500 oder mehr zu unrecht beschlagnahmten Computern, 500 oder mehr Menschen, die jetzt erst Mal die Nachbarn überzeugen müssen, dass sie keine Kinderschänder sind und 500 Leuten, die jetzt sicherlich erstmal auch um Rehabilitation beim Arbeitgeber kämpfen müssen.