Erster Erfahrungsbericht mit meinem Mini

Die erste Tat, die ich tat, war, Opera zu installieren, weil Opera auch Bilder mit skaliert, anstatt nur der Schrift wie Firefox. Webcam ausprobiert, und die Helligkeit ist angenehm und erlaubt auch noch in meinen Stromsparlicht gut erkennbare Aufnahmen meines Konterfeis. Die Tastatur ist selbst für mich mit relativ schlanken Finger schwer zu bedienen, das Touchpad zwar ungewohnt (nutze Sonst lieber einen Trackball) aber benutzbar.

Der 7″-Bildschirm nervt bei Programmdialogen, die nicht mehr mit 480 Pixel in der Vertikalen mehr rechnen, zusammen mit Opera ist das aber  für die allermeisten  Seiten ausreichend.

LAN, WLAN funktioniert out of the box, allein UMTS über USB braucht bisher
noch manuellen Einsatz (dhclient usb0). funktioniert dann aber klaglos.

Update: Die Tastatur muss in der nächsten Revision wirklich angepasst werden, es gibt einfach Tasten, die unsinnigerweise zu groß oder zu klein sind.

2. Update: In Anbetracht der Tatsache, das nicht wenig User USB-Bluetooth-Dongles haben werden, halte ich die Integration der entsprechenden Pakete in den Eee Pc-Software Stream dringend geboten.

Tagesgedanken

Einmischung des Staates ist generell schlecht, es sei denn, wir haben uns (was die Kassandra-Rufe schon seit Monaten sagen) verzockt.

Banken haben Eigenkapital, aber das wird im Zweifel aus einem Solidaritätsfonds noch einmal besichert.

0%-Finanzierungen für Konsumgüter sind keine Zeichen.

Sich als „Exportwirtschaft“ zu brüsten ist okay, den Export klappt immer. Dafür kann man im eigenen Land auch mal die Binnennachfrage vernachlässigen.

Der Median von 0% und 2% ist 3%.

Inflation wird an einem Warenkorb gemessen, nicht an dem, was du heute Abend aus dem Lebensmittelmarkt getragen hast.

Es gibt eine „Realwirtschaft“ und irgendetwas anderes. Dass das, was nicht „Realwirtschaft“ ist, dir das Geld aus den Taschen zieht, ist nicht so wichtig.

Keine Chance

heise online – Hessische Kommunen dürfen Nedap-Wahlgeräte am Sonntag einsetzen:

Das hessische Landesverfassungsgericht, der Staatsgerichtshof in Wiesbaden, hat am heutigen Mittwoch den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den Einsatz von Wahlcomputern zur Landtagswahl am kommenden Sonntag als unzulässig zurückgewiesen. Der Antrag richtete sich gegen die vom hessischen Innenministerium erteilte Verwendungsgenehmigung; er war von der IT-Expertin Nicole Hornung aus dem südhessischen Alsbach-Hähnlein mit der Unterstützung des Chaos Computer Clubs (CCC) sowie der Piratenpartei Hessen Anfang Januar gestellt und mit der Verletzung von Wahlgrundrechten begründet worden.

Den Weg hatte die Antragsstellerin gewählt, weil sie bei der letzten Wahl im nachträglichen Wahlprüfungsverfahren gescheitert ist. Argument ist, dass Wahlmaschinen die Wahlmanipulationen auf Vorgänge vor der Wahl verschieben, denn eine Manipulation des Wahlgeräts kann vor dem Wahlgang geschehen, und der Laie kann diese nicht nachvollziehen. Außerdem entspricht die Anwesenheit des Wählers bei der „Auszählung“ (dem Auslesen des Wahlgerätespeichers) nicht der Anwesenheit bei der Auszählung von Papierstimmen. Die Regierung beruft sich hier auf die Expertenstimmen aus der physkalisch-technischen Bundesanstalt, dass diese Wahlgeräte „einwandsfrei“ wären. Allerdings sind viele (wenn nicht die überwiegende Mehrheit) von informationstechnologisch gebildeten Bürgern gegen diese Art der Wahl. Die Regierung ficht das nicht an – man verlässt sich lieber auf das Votum von einigen Staatsbediensteten.

Update: Ob wohl gebrochene Siegel zum Umdenken verhelfen? Oder doch erst ein Wahlsieg der Linken mit 80%?

Er kommt!

Gestern Abend erreichte mich der Anruf vom Notebook Shop, dass mein Asus EEE-PC 4G am Donnerstag (dem offziellen Verkaufsstart in Deutschland, der zuvor schon mehrfach verschoben wurde) auf Reisen geht und voraussichtlich am Freitag bei meiner „Paketstation“ eingeht. Vermutlich gleichzeitig wird mir der Hama Nano Bluetooth Dongle (unwesentlich größer als der Stecker des USB-Ports) geliefert, so dass die erste fehlende Hardware schon nachgerüstet ist. Demnächst könnte es also passieren, dass der ein oder andere Beitrag hier in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit verfasst wird ;-)

Dax-Crash „vernichtet 63 Milliarden Euro“

FTD.de – Marktberichte – Nachrichten – Dax-Crash vernichtet 63 Milliarden Euro

Der Crash vernichtete 63 Mrd. Euro Börsenwert der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften. Die Deutsche Börse verzeichnete in ihrem elektronischen Handelssystem Xetra ein Rekordvolumen.

Nur, um das nochmal klarzustellen: Die Betonung liegt hier auf Börsenwert, denn wenn diese 63 Mrd. Euro durch Handel zustande gekommen sind, dann ist das Geld nicht weg, es hat jetzt nur jemand anderes. Wenn sie nicht den Besitzer gewechselt haben, dann haben schlicht diejenigen, die diese Preise verursacht haben zuviel für ihre Anteile bezahlt.

Multicoreprozessoren

Microsoft: Windows Vista nutzt maximal vier Prozessor-Kerne – Golem.de

Damit gab erstmals ein hochrangiger Vertreter von Microsoft öffentlich zu, was in der Branche – vor allem bei den Prozessorentwicklern – schon lange gemunkelt wurde: Die Skalierfähigkeit der Desktop-Versionen von Windows, vor allem bei Windows XP, ist arg begrenzt.

Aber, Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn man das Problem nicht auf elegante Weise zu lösen wüßte:
heise online – Microsoft sucht nach dem Sinn von Multicore-Prozessoren

Der Sinn von DualCore-Prozessoren lässt sich Computer-Unwissenden heute einfach erklären: Während der Anwender einen Prozessorkern mit der zu erledigenden Arbeit beschäftigt, beschäftigt der andere sich selbst mit Virenscan, Überwachung der Registry und der Suche nach Root-Kits. Doch der Sinn von QuadCore-Architekturen erschließt sich – zumindest außerhalb von Rechenzentren – nicht mehr so schnell.

Auch bei Linux gab es auf dem Weg zum Multicore Probleme. Vor Jahren. Ich jedenfalls wüßte schon, was ich mit mehreren Kernen anstelle, und deswegen steht so ein System auch schon auf der kurz- bis mittelfristigen Einkaufsliste. Wenn man zum Beispiel mal diese ganze Video, Musik und sonstige Web 2.0-Geraffel ausprobiert, kommt der Rechner schnell an Grenzen. Denn während man das gerade produzierte Video abspielt und probecodiert, möchte man vielleicht schon mit der Vertonung abfangen und im Hintergrund läuft evtl. ein oder zwei Mal das favorisierte MMORPG. Da wäre massig Platz für die Beschäftigung von mehreren Kernen.

Hacker-Tools

host
Usage: host [-aCdlriTwv] [-c class] [-N ndots] [-t type] [-W time]
[-R number] [-m flag] hostname [server]
-a is equivalent to -v -t ANY
-c specifies query class for non-IN data
-C compares SOA records on authoritative nameservers
-d is equivalent to -v
Zensiert, Hacker-Tool
-i IP6.INT reverse lookups
-N changes the number of dots allowed before root lookup is done
-r disables recursive processing
-R specifies number of retries for UDP packets
-s a SERVFAIL response should stop query
-t specifies the query type
-T enables TCP/IP mode
-v enables verbose output
-w specifies to wait forever for a reply
-W specifies how long to wait for a reply
-4 use IPv4 query transport only
-6 use IPv6 query transport only
-m set memory debugging flag (trace|record|usage)

Weitere Vorschläge für Hacker-Tools:
netcat
ls mit Option „-al“
route -r -n

Wochenendschelte

heise online – Schäuble greift Verfassungsrichter Papier scharf an:

Schäuble, der ein neues Luftsicherheitsgesetz plant, sagte nun der Zeitung Die Welt, Verfassungsrichter seien für „Ratschläge“ zur Ausgestaltung solcher Gesetze „nicht demokratisch legitimiert“. Im Gegensatz zum Bundesverfassungsgericht befand der Innenminister, ohne die Menschenwürde auszunehmen: „Alle grundrechtlich geschützten Bereiche enden irgendwo“. Wo diese Grenzen liegen, ist seiner Ansicht nach „Sache des Gesetzgebers“.

Wolfgang Schäuble hat es ja mittlerweile zum Hobby erhoben, jedes Wochenende ein anderes Verfassungs- oder Regierungsorgan anzugreifen mit der Argumentation, er habe Recht und alle anderen mögen ihren Mund halten. Diespiel ist also ein Verfassungsrichter nicht dafür zuständig, die Verfassung zu erläutern…

He?

Post von Wagner: Ihr verdammten U-Bahn-Schläger, – Bild.de:

Mann muss doch kein Deutsch können, man muss nicht einmal die Intelligenz eines 10-Jährigen besitzen, um zu wissen, was Fußtritte gegen einen Kopf bedeuten. Für mich seid Ihr Fast-Mörder. Ich habe auf bild.de das Video Eurer Tat gesehen.

Liefert „bild.de“ jetzt auch noch die „Gewalt-Videos“ für’s Handy frei Haus? Ergötzen und schimpfen an einem Platz?

Disclaimer: Ich hab‘ mir den Videobeweis nicht angeschaut. Ich fall‘ nicht darauf rein‘, mir die Talkshow anzuschauen und mich dann über die Zuschauer aufzuregen. Vielleicht kann‘ so ein Political-Correct-Nazi wie Wager das – ich nicht.